Christian Veith Mandolinenschule Cover
Mandolinenschule von Christian Veith - Cover

Die Mandolinenschule von Christian Veith

Christian Veith kam zur Mandoline als er in seiner 1977 Bluegrassband den den Posten des Mandolinenspielers übernahm. In der Folgezeit unterrichtete er Gitarre und Mandoline, und übernahm als Musiker auch immer wieder den Mandolinenpart in Folk- und Rockbands, bei Opern-, Theater und Musicalproduktionen.

Im Vorwort seiner 2002 erschienenen Mandolinenschule schreibt er:

Seit einigen Jahren erfreut sich die Mandoline wieder wachsender Beliebtheit, vor allem im Bereich der Popomusik. Nicht zuletzt durch Unplugged-Boom und Ethno-Welle kommt die Mandoline, mal als kleiner Klangtupfer, mal als sound-bestimmendes Instrument, verstärkt zu Ehren. Hilfreich ist dabei gewiss die ungebrochene Präsenz in diversen Folk-Stilen, vor allem der angelsächsischen Länder (Irish Folk, Bluegrass, etc.).

Musiker und Bands wie Eric Clapton, Rod Steward, Steve Winwood, Bob Geldof, Emmilou Harris, John Hiatt, David Lindley, Steve Howe, Ry Cooder, The Hooters, Steve Earl, Van Morrison, um nur einige zu nennen, setzen die Mandoline erfolgreich in ihren SOngs ein. Im deutschsprachigen Raum gibt es keine Mandolinenschule, die einer solchen Entwicklung Rechnung trägt. Diese Lücke möchte das vorliegende Buch schließen.

So bedient sich diese Schule bei der Auswahl von Stücken und Übungen vorwiegend aus dem reichhaltigen Fundus internationaler Folk- und Popstile. Ich habe jedoch Wert darauf gelegt, dass eine möglichst komplette technische Ausbildung vermittelt wird, damit das klassische Repertoire nicht versperrt bleibt.

Christian Veith setzt ein paar musikalische Grundkenntnisse voraus. Die Schule ist also nicht unbedingt für absolute Anfänger geeignet.

Einfache Anschlagtechnik mit Abschlag und Wechselschlag und die Töne auf allen 4 Saiten in der ersten Lage werden auf wenigen Seiten eingeführt und dann kann es schon losgehen mit den ersten Melodien und Übungen.  Alle Übungen und Spielstücke sind mit Noten und Tabulatur notiert - hilfreich für diejenigen die keine Noten lesen können oder wollen.

Melodiespiel I, II und III

Die verwendeten Stücke sind rhythmisch einfach (Viertel- und Achtelnoten), von Anfang an wird systematisch Wechselschlag verlangt mit Abschlag auf den betonten Zeiten und Aufschlag auf den unbetonten Zeiten. Im Abschnitt Melodiespiel II gibt es einige Übungen für den Wechselschlag über zwei Saiten. Die folgenden Spielstücke sind was den Anschlag betrifft schon recht anspruchsvoll. In der Folge werden kaum noch Anschlagsbezeichnungen für die rechte Hand verwendet.

Im Abschnitt Melodiespiel III werden die Tonleitern in D-Dur und A-Dur behandet, dazu erste Arpeggios in diesen Tonarten.

Begleitung I und II

Die ersten einfachen Akkorde werden bald eingeführt und dann zur Begleitung einiger Lieder verwendet. Hier findet man auch Beispiele von Zupf- und Schlagmustern für die Akkordebegleitung.

Doppelgriffe

Die Einführung der Doppelgriffe ist gut verständlich und die Übungen und Spielstücke dazu sind gut gewählt.

Tremolo

Die kurze Einführung in das Tremolo und die dazu gewählten Übungen und Spielstücke können nur einen Einstieg in diese wichtige Technik des Mandolinenspiels geben. Hier wären eventuell Hinweise auf weitere systematische Übungen sinnvoll.

Lagenspiel

Im Abschnitt Lagenspiel ab Seite 67 werden Tonleitern ohne leere Saiten, beginnend mit dem 1. Finger besprochen, die C-Dur Tonleiter in der 2. Lage und die G-Dur Tonleiter in der 3. Lage. Hier kommt auch zum ersten mal das Greifen mit dem 4. Finger vor. Das Übungsmaterial dazu ist aber äusserst knapp. Mehr als eine kurze Einführung in die Thematik Lagenspiel ist hier also nicht zu finden.

Begleitung III

In diesem Kapitel werden auf drei Seiten die wichtigsten Griffe für die Mandoline behandelt, insbesondere die verschiebbaren Griffe für Dur-, Moll und Septakkorde. Wer diese drei Seiten verstanden hat dürfte beim Akkordspiel auf der Mandoline keine Probleme mehr haben. HIer vermisse ich ein paar ergänzende Übungesvorschläge um diese Akkorde zu üben.

Akkordzerlegungen / Arpeggios

Das Thema Arpeggio wird mehrfach in Übungen und Spielstücken behandelt. 

Beliebte Spielstücke

Das Heft endet mit einigen ausgewählten Spielstücken in denen der bahandelte Stoff noch einmal angewendet werden kann. Bei den meisten Stücken sind die passenden Akkorde mit Akkordsymbolen notiert sodass man diese auch mit Begleitung einer Gitarre oder auch einer zweiten Mandoline spielen kann.

Begleit-CD

Alle Übungen und Spielstücke der Mandolinenschule sind auf der beiligenden Begleit-CD in guten Aufnahmen in mäßigem, für Schüler geeigneten Tempo enthalten. So kann man die Stücke anhören oder mitspielen.

Fazit

Die Mandolinenschule von Christian Veith eignet sich für alle die die Mandoline in Folk, Pop und Bluegrass kennenlernen wollen. Die wichtigsten Spieltechniken für Melodiespiel und Akkorde werden behandelt und mit gut ausgewählten Spielstücken geübt.

Die Mandolinenschule von Christian Veith eignet sich vor allem auch für alle die neben der Gitarre die Mandoline als Ergänzung lernen wollen.

Mandolin Method by Christian Veith - Summary in English

Christian Veith has begun to play the mandolin in his Bluegras band in the 1970s. From ca. 1980 he is active as a mandolin and guitar player, he is teaching, and in 2002 he has published his mandolin method.

His method is focused on folk, bluegrass, blues, pop and rock. The method is best used by people who already know the basic music theory or for guitarist who would like to learn the mandolin.

The method includes the most important elements like melody playing, easy chords, playing tremolo, double stops or playing in the positions.

The method includes an interesting selection of tunes for the mandolin. All pieces are written with notes and TAB and include chord symbols for an additional guitar.

Letzte Bestellung in der Kneipenbühne am 1.2.2014

Ich habe ein paar Videos mit Christian Veith bei youtube gefunden.

Die Letzte Bestellung heist das Duo mit Christian Veith und Thomas Pielmeier. Auf der Website heisst es:

Zwei akustische Gitarren, Mandoline, Slide, Blues Harp und seit 2013 mit Bass: Folkig, bluesig, jazzig, rockig, bayerig....
Die Texte in Mundart, komisch, launisch, kritisch, bairisch... Das reicht von der ganz normalen Angst, kein Bier mehr zu bekommen über diverse Alltagsmalaisen bis hin zur absurden Daseinsform des Weibes- weltüberspannend vom Bauchnabel bis mindestens nach Rosenheim.
Hier verschmelzen Country-Music und Wiener Walzer beim Weltuntergang. Es jault die Slide wenn die Raucherlunge nach Luft schnappt. Egoisten und Experten erheben ihre Klagegesänge während Mopeds verrecken, Steckerlhatscher die Weltherrschaft übernehmen während der Normalbürger nix kennt außer Rumflacka und nix doa. Daweil kreisen bei permanentem Sauweda die "Blue Notes" über dem Stammtisch !